Neue Drohnen-Verordnung

Drohnen für den Heimgebrauch, auch Quadrocopter genannt, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Seit dem 1. Oktober 2017 ist eine neue Verordnung in Kraft und es gelten verschärfte Regelungen für den Besitz und die Verwendung von Drohnen für private Zwecke.

Drohnen für den privaten Gebrauch werden immer preiswerter und dementsprechend mehr Menschen legen sich einen kleinen Quadrocopter zu. Manchen geht es nur um den Spaß am Fliegen, andere wollen mit den handlichen steuerbaren Kameras eindrucksvolle Aufnahmen aus der Luft machen. Aufgrund des erhöhten „Verkehrsaufkommens“ in der Luft, soll die neue Verordnung für mehr Sicherheit sorgen.

Kennzeichnungspflicht für Drohnen

Seit der neuen Verordnung müssen ab dem 1. Oktober alle Drohnen über 250 Gramm eine feuerfeste Plakette mit Namen und Anschrift des Eigentümers aufweisen. Das ist deshalb notwendig, damit im Falle eines Schadens der Besitzer einer Drohne ohne Probleme ausfindig gemacht werden kann.

Kenntnisnachweis für schwere Drohnen

Für Drohnen ab einem Gewicht von 2 Kilogramm ist darüber hinaus auch ein Kenntnisnachweis notwendig. Ein Drohnen-Führerschein ist beim Luftfahrt-Bundesamt ab 16 Jahren erhältlich, bei manchen Luftsportverein sogar schon ab 14 Jahren. Diejenigen Besitzer, die über eine gültige Pilotenlizenz verfügen brauchen keine spezielle Bescheinigung zu beantragen. Für den Betrieb von Quadrocoptern über 5 kg und für den Betrieb bei Nacht ist eigens eine Erlaubnis erforderlich. Diese wird von den Landesluftfahrtbehörden erteilt.

Wer noch genauer wissen will, was sich 2017 alles geändert hat, kann sich auf der Seite des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur die Checkliste für Drohnenbesitzer ansehen.

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